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mcp‘s siebte jährliche Investorenbefragung

Pressemitteilung:

Trends im Anlageverhalten von Family Offices und institutionelle Investoren im derzeitigen Private Equity Marktumfeld

  • Führende Investoren erhöhten ihre Private Equity Allokation weiter; besonders stark – von 40% auf 60% – stieg der Anteil derjenigen institutionellen Investoren, die mehr als 5% ihres Portfolios in Private Equity investieren, während über ein Drittel der Family Offices und Stiftungen mehr als 20% alloziert
  • Secondaries lösten Distressed und Turnaround Fonds als bevorzugte Strategie zum Schutz vor einer möglichen Marktkorrektur ab
  • GP-led Secondaries haben sich als allgemein anerkannte Liquiditätslösung für Private Equity Investoren etabliert
  • Der Liquiditätsbedarf hat sich verdoppelt und ist besonders stark ausgeprägt bei Family Offices, welche sich die derzeitigen Gewinne sichern möchten

Zug, November 2019

Montana Capital Partners (mcp) hat ihre siebte Investorenbefragung veröffentlicht, welche die Anlagepräferenzen von führenden institutionellen Investoren und Family Offices weltweit untersucht. Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden.

Die Befragung zeigt, dass Private Equity die Anleger weiterhin überzeugt: zwei Drittel der Family Offices und Stiftungen investieren mehr als 10% ihres Kapitals in Private Equity und ein Drittel sogar mehr als 20%. Institutionelle Investoren investieren verstärkt in die Anlageklasse: 60% der Befragten nannten eine Allokation von mehr als 5% ihres Portfolios, eine deutliche Steigerung zu den 40% der Befragten im Vorjahr.

Ein möglicher wirtschaftlicher Abschwung besorgt Investoren zunehmend. 75% der Befragten erwarten eine Marktkorrektur die auch Private Equity betreffen wird, und 85% erwarten eine Korrektur der Aktienmärkte in den kommenden 24 Monaten. Im Falle einer Korrektur wird erwartet dass Secondaries profitieren: 70% der Anleger erwarten, dass sich dadurch das Secondaries Marktvolumen weiter erhöhen würde.

Sowohl institutionelle Investoren als auch Family Offices sehen Secondaries als bevorzugte Strategie um von Markturbulenzen zu profitieren. Zum ersten Mal lösen Secondaries dabei Turnaround und Distressed Fonds als präferierte defensive Strategie ab.

Eduard Lemle, Partner bei mcp, kommentierte: «Secondaries Fonds werden im derzeitigen spätzyklischen Marktumfeld geschätzt. Im Falle einer Marktkorrektur erhöhen sich die erzielbaren Discounts, da der Liquiditätsdruck auf mögliche Verkäufer ansteigt. Gleichzeitig finden die niedrigen historischen Verlustraten von Secondary Fonds grossen Zuspruch bei Investoren.»

Drei Viertel aller Anleger nannten GP-led Transaktionen als die wichtigste Innovation des Sekundärmarktes für die Anlageklasse Private Equity. 38% der Befragten gaben an, dass sie GP-led Transaktionen in den nächsten 12 Monaten bevorzugen würden – zusammen mit kleinen und komplexen Secondaries – während Tail-End Portfolios und grosse Portfolio Akquisitionen weniger im Fokus stehen.

Marco Wulff, Managing Partner bei mcp, fügte hinzu: “Unsere Befragung unterstreicht die sehr positive Entwicklung bei GP-led Transaktionen im Sekundärmarkt. Weit entfernt von ihrer ursprünglichen Assoziierung mit der Restrukturierung von «Zombie Fonds», haben GP-led Transaktionen sich nun als allgemein akzeptiertes Instrument für Liquiditätslösungen etabliert. mcp ist in diesem Marktsegment aktiv und war federführend für verschiedene Transaktionen mit hoch-qualitativen Mid-Market Buyout Managern in Europa und den USA.»

 

Methodologie

mcp führte von August bis September 2019 eine Online-Befragung von weltweit führenden Family Offices und institutionelle Anleger durch. Ein Teil der Anleger wurde anschliessend zudem per Telefon interviewt, um zusätzliche Hintergrundinformationen zu gewinnen.