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mcp‘s sechste jährliche Investorenbefragung

Pressemitteilung:

Wie Family Offices und institutionelle Anleger vom florierenden Private Equity Markt profitieren

  • 95 Prozent der Befragten haben ihre Private Equity Allokation im vergangenen Jahr beibehalten oder erhöht
  • 32 Prozent planen die Private Equity Quote in ihrer Anlagestrategie in den nächsten 12 Monaten weiter zu erhöhen - ein starker Vertrauensbeweis für Private Equity
  • Die grösste Sorge der Investoren ist, dass Fondsmanager sich zu teuer in Unternehmen einkaufen
  • 86 Prozent glauben, dass der Sekundärmarkt in 2019 weiter wachsen wird
  • Die grosse Mehrheit der Investoren glaubt nicht, das politische Entwicklungen die Performance ihrer Private Equity Anlagen oder ihre Allokation zur Assetklasse negativ beeinflussen wird

Zug, 4. Dezember 2018. Eine neue Studie von Montana Capital Partners zeigt dass über 90 Prozent der Family Offices und institutionellen Anleger ihre Private Equity Allokation in den nächsten 12 Monaten beibehalten oder erhöhen wollen.

Montana Capital Partners (mcp) hat ihre sechste Investorenbefragung im September durchgeführt, um die Anlagepräferenzen dieser Institutionen zu untersuchen. Der vollständige Report kann hier heruntergeladen werden. mcp hat den Umfang der Studie erweitert indem zum ersten Mal auch institutionelle Investoren berücksichtigt wurden. So lassen sich auch interessante Unterschiede zwischen Family Offices und stärker regulierten Investoren erkennen.

Private Equity spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für alle Anleger: 86% der Family Offices und Stiftungen melden eine Private Equity Quote von über 10%. Die Mehrheit der institutionellen Anleger haben dagegen einen Private Equity Anteil von 1-5% in ihren Portfolios, welche allerdings oft sehr gross sind. Dies zeigt, dass nicht-regulierte Investoren von höheren Private Equity Quoten profitieren können.

Wie in früheren Studien sind Investitionen in Fonds mit einem Fokus auf KMUs am beliebtesten. 90% der Befragten bezeichnen es als eine ihrer Kernanlagen, gefolgt von Secondaries mit 55%.

86% der Teilnehmer erwarten dass der Sekundärmarkt in den nächsten 12 Monaten weiter wachsen wird. Komplexe sowie kleinere Secondary Transaktionen werden momentan als am vielversprechendsten eingeschätzt. Dagegen glauben 70% dass "Plain Vanilla" Secondary Transaktionen im Moment relativ wenig attraktiv sind, aufgrund hoher Preisniveaus in diesem Segment.

Die Hauptsorge der Investoren sind die hohen Bewertungen, zu denen GPs sich momentan in Firmen einkaufen, aber auch die steigenden Zinsen in den USA beunruhigen viele.

Marco Wulff, Partner bei Montana Capital Partners, kommentierte: "Unsere Studie zeigt, wie zuversichtlich erfahrene Investoren bezüglich Private Equity als Grundbaustein ihres Investmentportfolios nach wie vor sind".

"Es war interessant zu sehen wie gross der Unterschied der Private Equity Allokationen zwischen Family Offices und Stiftungen einerseits, und strenger regulierten institutionellen Investoren andererseits ist. Während nahezu 60% aller Family Offices mehr als 10% ihres Portfolios in Private Equity investieren, erreichen nur 23% der regulierten Investoren eine solch hohe Allokation" betonte Christian Diller, Partner bei Montana Capital Partners.

"Wir sind besonders erfreut über die hohe Anzahl der eingegangenen Antworten auf die diesjährige Umfrage, an welcher viele der weltweit führenden Family Offices und institutionellen Anleger teilnahmen. Dies macht unsere Studie zu einem hervorragenden Indikator dafür wie Investoren im Moment mit Private Equity umgehen." ergänzt Eduard Lemle, Direktor bei Montana Capital Partners.

Methodologie
Family Offices und institutionelle Anleger weltweit wurden per Email im September 2018 befragt. Ein Teil der Anleger wurde anschliessend noch per Telefon interviewt, um zusätzliche Hintergrundinformationen zu gewinnen.