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mcp PEI Studie zu Family Offices & Stiftungen 2017

Pressemitteilung

Family Offices und Stiftungen haben weiterhin starkes Vertrauen in Private Equity

  • 92 Prozent der befragten Family Offices und Stiftungen haben ihre Private Equity Allokation im Jahr 2017 erhöht oder beibehalten.
  • 38 Prozent planen, Private Equity Investitionen in ihrer Anlagestrategie in den nächsten 12 Monaten noch stärker zu gewichten - ein starker Vertrauensbeweis für Private Equity.
  • Die grösste Sorge von Investoren ist es allerdings, dass Fondsmanager sich zu teuer in Unternehmen einkaufen.
  • Der Anteil derer, die im Sekundärmarkt aktiv sind - entweder aus einer Investoren- oder Verkäuferperspektive - ist auf dem höchsten Stand seit Beginn unserer Studie vor fünf Jahren.

London/Zug, 12 Dezember 2017. Eine gemeinsame Studie von Private Equity International und Montana Capital Partners zeigt auf, dass mehr als 90 Prozent der befragten Family Offices ihre Private Equity Allokation konstant halten oder sogar erhöhen möchten.

Private Equity International und Montana Capital Partners führten die jährliche Studie im September 2017 zum fünften Mal durch, um das Investorenverhalten von Family Offices und Stiftungen bezüglich ihrer Anlagestrategie und um ihr Interesse an Private Equity zu untersuchen. Falls Sie die vollständige Studie "Vote of Confidence" erhalten möchten, dann schreiben Sie uns unter ue.pc1560748807m@ofn1560748807i1560748807.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Family Offices und Stiftungen in dieser Anlageklasse aktiver sind als je zuvor. 80 Prozent der Befragten investieren über 10 Prozent ihres Portfolios in Private Equity und fast ein Drittel investiert mehr als 20%. Im Jahr 2018 werden 95 Prozent der Befragten ihre Allokation beibehalten oder weiter erhöhen - ein starkes Signal, welches die Attraktivität von Private Equity gegenüber anderen Anlageklassen untermauert. Stiftungen und Family Offices sind von Regulierungsvorschiften weniger betroffen, was es ihnen erlaubt, grössere Private Equity Allokationen tätigen, und höhere Zielrenditen anzustreben.

Investitionen in Fonds mit einem Fokus auf KMUs bleiben weiterhin die bevorzugte Strategie, mit einem Anstieg von 58 Prozent im Jahr 2016 auf 70 Prozent in diesem Jahr. Immobilien- und Infrastrukturinvestments haben dagegen an Popularität verloren.

Mehr als 70 Prozent der Befragten sind im Sekundärmarkt aktiv, der höchste Wert seit der Durchführung der ersten Studie. In den nächsten 12 Monaten werden insbesondere Secondary Direct Transaktionen, Liquiditätslösungen unter Federführung von GPs sowie kleinere und komplexe Secondary Transaktionen von Investoren als erfolgsversprechend eingeschätzt, während Akquisitionen von grossen Fondsportfolios weniger attraktiv erscheinen. Faktoren wie die attraktive Preisgestaltung im aktuellen Marktumfeld, langfristige Strategien und Management Performance waren die am häufigsten genannten Gründe für aktives Portfoliomanagement durch Secondaries. Es überrascht daher nicht, dass beinahe drei Viertel der Befragten davon ausgeht, dass das Transaktionsvolumen im Sekundärmarkt in den nächsten 12 Monaten weiter ansteigen wird.

Ein Rekordanteil der Befragten sorgt sich, dass sich GPs aufgrund des kontinuierlich tiefen Zinsniveaus bei zu hohen Bewertungen in Unternehmen einkaufen. Weiterhin fürchten 42% der Befragten, dass ein wirtschaftlicher Abschwung zu tieferem EBITDA Wachstum führt.

Über die Auswirkungen des Brexit-Votums machen sich inzwischen weit weniger der Befragten Sorgen als im Vorjahr, als das Abstimmungsergebnis noch aktueller war. Lediglich 13 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass protektionistische Massnahmen, insbesondere in den USA, erhebliche Auswirkungen auf die Portfoliogestaltung haben.

Dennoch überlegen sich 59 Prozent der vom Brexit betroffenen Investoren, Investments mit Brexit-Bezug vorübergehend zu vermeiden. Sorgen um die Auswirkungen protektionistischer Politik, insbesondere in den USA, haben 67% der Befragten.

Dr. Marco Wulff, Partner bei Montana Capital Partners, kommentierte: «Unsere Studie zeigt, wie zuversichtlich erfahrene institutionelle Investoren wie Family Offices und Stiftungen bezüglich Private Equity als Grundbaustein ihres Investmentportfolios sind».

«Wir sind insbesondere erfreut zu sehen, dass sich die Relevanz von Secondaries weiter erhöht hat, sowohl aus der Investmentperspektive als auch als Mittel, um Liquidität zu generieren,» fügt Dr. Christian Diller, Partner bei Montana Capital Partners, hinzu.

Toby Mitchenall, leitender Redakteur bei Private Equity International, kommentierte: "Family Offices basieren oft auf einem staken Unternehmergeist, der auch sehr vorteilhaft für den Bereich Private Equity ist. Als Investoren sind sie gerne bereit, konzentrierte und illiquide Investitionen einzugehen. Aus diesem Grund gewinnen sie in Private Equity zunehmend an Bedeutung, sowohl als Investoren in Fonds als auch als Direktinvestoren. "

 

Methodologie

Single Family Offices, Multi-Family Offices, Stiftungen wurden weltweit per E-Mail befragt. Die Umfrage, bei der auch ein Teil der Investoren persönlich am Telefon befragt wurde, wurde im September 2017 durchgeführt.

 

Falls Sie weitere Fragen haben oder Informationen benötigen, können Sie sich gerne unter ue.pc1560748807m@ofn1560748807i1560748807 melden.

Montana Capital Partners